Bankroll Management
Das Bankroll Management ist ein wichtiger Bestandteil der Pokerstrategie, der gerade von Spielern, die mit dem Onlinepoker beginnen, oft vernachlässigt wird. Zu früh spielen sie Limits, für die ihre Bankroll nicht ausreicht.
Mit der Bankroll ist zunächst einmal das Geld gemeint, das der Pokerspieler verwenden kann oder will. Unter Bankroll Management versteht man den vernünftigen Umgang mit diesem Poker-Kapital.
Gutes Bankroll Management verbindet dabei zwei grundlegende strategische Ziele: Die Kapitalerhaltung und die Vermehrung über den Aufstieg in höhere Limits.
Als wichtigste Faustregel gilt hierbei, dass man 300 Big Bets braucht, um ein Limit spielen zu können, also sollte man im Limit-Poker für das Limit $1-2 (Blinds: $.5/1) mindestens $600 haben. Für weniger "tighte" Pokerspieler sollten jedoch deutlich mehr als 300 Big Bets kalkuliert werden. Für NL Holdem Poker sollte man über eine Bankroll von mindestens 800 (konservativ: 1200) oder mehr Big Blinds verfügen. Hat man genügend Big Bets bzw. Big Blinds für das nächste Level, steigt man ein Level auf, sinkt man unter das erforderliche Kapital, steigt man ein Level ab, um das Risiko zu vermeiden, bankrott zu gehen.
Gutes Bankroll Management bewirkt ein nachhaltiges Wachstum der Bankroll, ohne dass nach einer unglücklich verlaufenen Session (Downswing) gleich die ganze Bankroll verloren ist und eine erneute Einzahlung erforderlich ist.
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