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Hat man sich für eine (oder mehrere) Variante(n) entschieden, ist es unerlässlich sich mit den jeweiligen Regeln vertraut zu machen. Jede Form des Poker birgt seine eigenen Besonderheiten. Die bekannteste, weil auch schnell und einfach zu erlernende, Form des Poker ist Texas Hold`em. Als Anfänger findet man sich hierbei leicht zurecht und es können auch die verschiedensten Strategien erprobt werden.
Wichtige Orientierungspunkte in einem Spiel dieser Pokervariante sind die zwei eigenen, für die anderen verdeckten Karten, der Flop (die ersten drei aufgedeckten Gemeinschaftskarten), die Turn Card (die vierte aufgedeckte Gemeinschaftskarte) und die River Card (die fünfte und letzte aufgedeckte Gemeinschaftskarte). Hat man spätestens nach der Turn Card keinerlei Chance auf ein gutes Blatt, ist es am besten auszusteigen. Als Faustregel gilt allerdings, dass nicht in jedem Spiel mitgesetzt werden sollte, dies ist am Anfang für Neulinge besonders schwer, weil oft etwas erzwungen werden möchte. Gute Ausgangspositionen vor dem Flop bieten meist Paare (je höher umso besser), gleichfarbige Karten (ideal für einen Flush), eng zusammen liegende Karten (z.B. 8 und 7) oder hohe Karten (wie Ass oder König). Als statistisch schlechteste Voraussetzung gilt die Kombination 2 und 7. Auch sollte man sich während eines Spiels nicht nur über das eigene Blatt Gedanken machen, sondern auch Überlegungen über die möglichen Blätter der Mitspieler anstellen. Speziell nach dem Flop kann man ungefähr einschätzen, welche Kombinationen möglich sind. |